7. Januar 2014

Soziale Kontakte: Auch mit Facebook und Co. - immer mehr "Freunde" geht nicht

Man kann sich nicht um alle kümmern.

Das klingt nach Sarkasmus, ist aber laut Forschern aus Oxford die Realität - zumindest was die digitale Kommunikation ihrer Probanden betrifft.

Die Wissenschaftler untersuchten über 18 Monate die detaillierten Kommunikationsdaten von 24 Studenten und stellten fest: Es gibt zwar Unterschiede von Proband zu Proband, wie viel kommuniziert wird. Aber beim Einzelnen blieb die Zahl der sozialen Interaktionen ungefähr gleich. Und zwar auch dann, wenn neue Freunde hinzugekommen waren. Heißt: Kam ein neuer enger Kontakt hinzu, mussten andere zurückstecken.

Die Forscher schließen daraus, dass es nur eine begrenzte Kapazität für emotionale Beziehungen gibt. Neue Technologien vereinfachten zwar die Kommunikation, könnten daran aber grundsätzlich nichts ändern.

Mehr über die maximale Anzahl sozialer Kontakte findet ihr hier.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)