7. Januar 2014
Der Strom aus erneuerbaren Quellen wird in Deutschland mit Milliarden Euro gefördert - trotzdem ist die Produktion mit einem fossilen Brennstoff auf dem Vormarsch.
Laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanz wurde Braunkohle im letzten Jahr so viel verfeuert wie seit 1990 nicht mehr - und damals liefen noch viele alte Kraftwerke im Osten Deutschlands. Vorläufigen Zahlen zufolge werden mittlerweile knapp 26 Prozent des Stroms mit Braunkohle produziert, mehr als aus allen erneubaren Energiequellen zusammmen. Die Stromversorger argumentieren, dass mit Kohlekraftwerken abgeschaltete Atommeiler ersetzt werden müssen. Kritiker warnen, dass durch das Plus bei der Kohle jetzt sogar mit einem Anstieg des CO2-Ausstoßes zu rechnen ist - trotz des Labels "Energiewende".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)