7. Januar 2014

Maya-Kultur: Nachfahren entdecken laut "taz" ihre Wurzeln wieder

Bisher waren die Maya-Ruinen vor allem ein Anziehungspunkt für Touristen.

Aber inzwischen entdecken auch die heute noch lebenden Nachfahren der Maya ihre Geschichte immer mehr. Das schreibt die "taz", die das in Guatemala festgestellt hat. Dabei gehe es nicht nur um Reisen zu den Ruinenstätten, sondern auch um einen neuen Zugang zur eigenen Kultur. So bemühe sich eine staatliche Akademie, die mindestens 26 indigenen Sprachen in Guatemala zu erhalten, etwa durch bilingualen Unterricht. Bisher sei Zweisprachigkeit in den Schulen nämlich eher die Ausnahme als die Regel.

Laut der Zeitung sind auch die indigenen Gemeinden selbst aktiver geworden als früher: Sie informierten sich nicht nur ausführlicher über eigenen Wurzeln sondern auch über ihre Rechte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)