7. Januar 2014
Als in China Spielekonsolen verboten wurden, gab es noch die Sega Dreamcast.
Das war vor 14 Jahren. Die chinesischen Behörden fürchteten damals den schlechten Einfluss der Videospiele auf die Jugend. Jetzt hat China den Verkauf von Spielekonsolen zumindest vorübergehend wieder erlaubt. Nach Angaben der Regierung müssen die Geräte aber in der Freihandelszone in Shanghai hergestellt und die Spiele vom Kulturministerium freigegeben werden. Die Hersteller Sony und Nintendo teilten mit, sie wüssten noch nicht, was sie davon halten sollten. Experten glauben, dass es für sie schwierig ist, auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen, weil Konsolen und Spiele zu teuer sind. Die meisten Chinesen spielen PC- oder Internetspiele.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)