7. Januar 2014
Grabräuber haben viele tausend Fundstücke aus der Pharaonenzeit entwendet.
Etwa 1.500 davon hat die ägyptische Polizei jetzt in einem Haus in der Provinz Giza entdeckt. Wie die Altertümerverwaltung in Kairo mitteilte, sind sie von einer bewaffneten Bande heimlich ausgegraben worden, um sie später illegal an Sammler zu verkaufen. Unter den Fundstücken sind Teile von Statuen und sogenannte Scheintüren, wie sie im Alten Ägypten in Gräbern verwendet wurden.
Das politische Chaos in Ägypten hat zu einem massiven Anstieg der Raubgrabungen geführt. Das Wachpersonal, das für die Aufsicht im Antikengelände zuständig ist, kann gegen die schwer bewaffneten Räuber in der Regel aber nichts ausrichten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)