8. Januar 2014
Sie leben in der Tiefsee - doch, um dem Klimawandel zu entkommen, reicht selbst das nicht.
Forscher aus mehreren Ländern haben untersucht, wie sich Klimaveränderungen viele Kilometer unter der Wasseroberfläche auf die Tiere dort auswirken könnten. Sie gehen davon aus, dass es in den kommenden Jahrzehnten zu einem Massensterben am Meeresgrund kommt, weil es am Meeresgrund in Zukunft weniger zu fressen gibt. Seeigel, Seegurken, Würmer und Seesterne leben von dem, was an Nährstoffen zu Boden sinkt. Das wird nach Ansicht der Forscher weniger.
In jedem Fall überleben könnten exotische Röhrenwürmer und Riesenmuscheln, die im Dunkeln der Tiefsee an heißen Quellen leben. Sie brauchten zum Überleben keine Nährstoffe von der Oberfläche. Nach Meinung der Forscher könnte in der Tiefsee aber auch vieles aussterben, was noch gar nicht entdeckt ist.
Die Studie ist im Magazin "Global Change Biology nachzulesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)