8. Januar 2014
Seifenblasen können helfen, große Stürme vorherzusagen.
Das behaupten Forscher der Universität von Bordeaux. Wie der britische "Telegraph" schreibt, haben sie herausgefunden, dass sich Flüssigkeiten auf der Oberfläche einer Seifenblase ähnlich verhalten wie die großen Wetterströme über der Erde. Den Wissenschaftlern zufolge, sei es ihnen gelungen, auf drehenden Seifenblasen große Wirbelmuster nachzustellen, die in Intensität und Rotation denen echter tropischer Stürme sehr ähnlich seien. Dadurch könnten Wetterphänomene simuliert werden und die Stärke bevorstehender Hurricans besser vorhergesagt werden.
Das Ausmaß große Wirbelstürmen besser vorherzusagen ist ein wichtiges Ziel von Meteorologen. Durch die Komplexität der Wetterphänomene ist das allerdings bisher nur begrenzt möglich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)