9. Januar 2014
Google hat die Datenschützer in Frankreich aufgescheucht.
Die französische Datenschutzbehörde hat dem Internetkonzern eine Strafe von 150.000 Euro aufgebrummt. Die Behörde erklärte, Google halte die französischen Datenschutz-Gesetze nicht ein.
Konkret geht es darum, dass Google seit dem vergangenen Jahr die Aktivitäten der Nutzer verfolgen kann. Das betrifft unter anderem die Suchmaschine, das Netzwerk "Google+" und Youtube. Der US-Konzern kann so Nutzerprofile erstellen und gezielt Werbung schalten.
Die Behörde will, dass Google seine französischen Nutzer vorher um Zustimmung bittet. Google weigert sich bisher.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)