9. Januar 2014

Kritik an Seaworld - Wale sind keine Zootiere

Es fasziniert die meisten: Wenn Raubtiere gemeinsam mit Menschen Kunststücke aufführen. Wie im US-Vergnügungspark "Seaworld", in dem Wale auftreten.

Tierschützer kritisieren, es sei anmaßend, eines der intelligentesten und größten Raubtiere ihr Leben lang in einem Schwimmbecken zu halten, nur, um Menschen zu bespaßen. "Seaworld" meint, der Park sei eine Bildungsstätte.

Die "Süddeutsche Zeitung" hat mit zwei früheren Dompteuren gesprochen und die haben über ihren ehemaligen Job nichts Gutes zu sagen. Die Wal-Weibchen seien Gebärmaschinen und die Shows seien gefährlich für Mensch und Tier. Die beiden Dompteure fragen, ob sich das Wal-Spektakel wirklich lohnt.

Dass Wale gefährliche Raubtiere sind, zeigte sich 2010. Damals hat ein Wal eine Dompteurin getötet. Seitdem gibt es viele Sicherheits-Auflagen der US-Regierung. Sie meint, es sei bedenklich, dass "Seaworld" das aggressive Verhalten der Wale nicht erklären und auch nicht ändern kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)