9. Januar 2014
Ausländische Studenten sind nicht nur in kultureller Hinsicht eine Bereicherung - sie leisten auch einen volkswirtschaftlichen Beitrag.
Nach einer neuen Studie des Bundesforschungsministeriums haben beispielsweise im Jahr 2011 rund 161.000 ausländische Studierende mehr als 1,5 Milliarden Euro investiert. Ihre Konsumausgaben haben zu Steuereinnahmen von rund 400 Millionen Euro geführt und rechnerisch 22.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Die Studie zeigt auch, dass es sich wirtschaftlich lohnt, ausländische Studierende in Deutschland zu halten. Wenn 30 Prozent der Absolventen fünf Jahre lang hier arbeiten, gleichen sich die öffentlichen Kosten für die Studienplätze und Stipendien wieder aus.
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka sagte, ausländische Studenten seien aber nicht nur wegen der volkswirtschaftlichen Vorteile willkommen - sondern auch weil sie zum Austausch von Wissen, Ideen und Erkenntnissen beitrügen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)