10. Januar 2014
Immer mehr junge, männliche US-Veteranen bringen sich um.
Das Kriegsveteranen-Ministerium sagte, die Selbstmordrate nahm zwischen den Jahren 2009 und 2011 um 44 Prozent zu. Besonders gefährdet seien Ex-Soldaten zwischen 18 und 29 Jahren. Auch bei den Frauen nahm die Selbstmordrate zu - um 11 Prozent. Das Ministerium nannte die Zahlen "alarmierend". Laut einer Mitarbeiterin denken vor allem junge Kriegsheimkehrer, sie bräuchten keine psychologische Hilfe. Die sichtbaren Wunden am Körper lassen die Veteranen verarzten, die Wunden der Seele nicht. Dabei gebe es ausreichend Hilfen, um posttraumatischen Stress oder andere seelische Krankheiten zu lindern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)