10. Januar 2014

Erfolgreiches Projekt zur Lese - und Schreibförderung in Hildesheim

Es gibt Kinder, die brauchen einfach länger, um Lesen und Schreiben zu lernen.

Im niedersächsischen Hildesheim und Umgebung sind das laut Statistik ein Drittel der Schulkinder. Und das stellt sie und ihre Familien vor Probleme: Die Kinder haben häufig weniger Lust auf die Schule und leiden wegen der wiederkehrenden Misserfolge unter seelischen Problemen. Die Eltern wissen häufig nicht mehr, wie sie ihrem Kind helfen können. Nachhilfe-Stunden am Nachmittag belasten außerdem das Familienbudget und verkürzen die Freizeit. Zusammen mit der Uni Hildesheim haben Stadt und Landkreis deshalb im Jahr 2011 ein Forschungsprojekt zur Lernförderung gestartet: Die betroffenen Kinder werden seitdem zwei Stunden pro Woche in Kleingruppen gefördert - und zwar während der Schulzeit. Ergebnis: Knapp zwei Drittel der Kinder, die teilnahmen, holten auf und können nun genauso gut Lesen und Schreiben wie ihre Mitschüler. Das Projekt soll deshalb auch nach Ende der Forschungen an einigen Schulen weitergeführt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)