10. Januar 2014

Parkinson: Fortschritt in Gentherapie

Die Parkinson-Krankheit wird auch Schüttelkrankheit oder Zitterlähmung genannt. Sie schränkt nach und nach die Motorik ein.

Warum das so ist, wissen Forscher schon lange: Schuld ist der Mangel am Neurotransmitter Dopamin. Französische Wissenschaftler haben jetzt Fortschritte bei einer Gentherapie bei Parkinson gemacht:

In dem Fachblatt "The Lancet" schreiben sie, dass sie 15 Patienten fünf Jahre lang getestet haben: Sie injizierten in ihre Hirnregion bestimmte Viren, die vorher präpariert wurden. Es waren entkernte Viren, die mit drei Genen befüllt waren, die für die Dopamin-Produktion wichtig sind.

Die Gene brachten fehlerhafte Hirnzellen dazu, wieder Dopamin zu produzieren. Bei den Patienten verbesserte sich die Koordinationsfähigkeit und der Gleichgewichtssinn, sie konnten besser sprechen und hatten weniger Muskelzucken.

Allerdings linderte die sogenannte ProSavin-Therapie die Symptome nur für ein bis vier Jahre.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)