10. Januar 2014
Zuerst war etwas defekt, dann war es zu kalt - der Start des privaten Raumfrachters "Cygnus" zur Internationalen Raumstation ISS musste mehrfach verschoben werden.
Nun hat er geklappt: "Cygnus" ist auf dem Weg. An Bord einer Antares-Rakete wurde er von einem privaten Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Virginia aus ins Weltall geschossen - mit an Bord: rund 1200 Kilogramm Nachschub und wissenschaftliche Experimente für die ISS-Crew. Am Sonntag wird er an der ISS erwartet.
Ursprünglich sollte "Cygnus" bereits Mitte Dezember starten. Dann war aber eine Kühlpumpe auf der ISS defekt und musste repariert werden. Als es Anfang der Woche endlich losgehen sollte, war es in den USA zu kalt für den Start. Mitte der Woche war die Weltraumstrahlung zu hoch.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)