10. Januar 2014

Hackerangriff auf US-Warenhauskette: Mehr "Target"-Kunden betroffen als angenommen

Der Name wurde Programm:

Die US-Warenhauskette "Target" wurde im Dezember zum Ziel eines Hackerangriffs. Wie jetzt bekannt wurde, war die Attacke noch umfangreicher als bisher angenommen. Nach Angaben des Unternehmens erbeuteten die Täter nicht nur 40 Millionen Daten von Bank- und Kreditkarten, sondern von bis zu 70 Millionen Kunden auch die Post- und E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Dies sei erst im Zuge der laufenden Ermittlungen entdeckt worden.

Nach Informationen des IT-Sicherheitsexperten Brian Krebs, wurden inzwischen Millionen der gestohlenen Kartendaten im Internet zum Kauf angeboten. Krebs zufolge hatten die Hacker die Informationen der Magnetstreifen ausgelesen, wenn Kunden in den Target-Läden mit Karte bezahlten. Target selbst räumte inzwischen ein, dass auch verschlüsselte Daten über die Geheimzahlen gestohlen wurden. Gelänge es den Hackern die Codes zu knacken, könnten sie auch Geld am Automaten abheben.

"Target" gehört zu den größten Einzelhändlern in Nordamerika. Die Kette hat in den USA und Kanada mehr als 1.900 Läden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)