13. Januar 2014
Ein Bild mitten in der Luft - und man kann es bedienen wie einen Touchscreen.
Das klingt immer noch ein bisschen nach Zukunft. Das IT-Portal Golem berichtet aber, dass der Entwickler des "Displair" mit seinem Prototyp schon nach einem Fertigungspartner sucht. Auf einer Messe konnten Besucher den Luftbildschirm schon testen. Das Bild baut sich auf, indem feuchte Luft mit hoher Geschwindigkeit nach oben gedrückt wird - auf den entstehenden Nebel können dann Dinge projiziert werden. Ein Sensor erkennt, wenn jemand etwas auf dem Bild antippt - wie bei einem Touchscreen.
Nach Ansicht der Erfinder eignet sich "Displair" dafür, Aufmerksamkeit zu erzeugen - zum Beispiel bei Laufkundschaft von Elektronikgeschäften. Bei der Bildqualität hapert es laut Golem aber noch. Und dann fehlt ja auch immernoch jemand, der das ganze baut. Dazu müsste ein Investor laut Golem wohl drei Millionen US-Dollar investieren. Bis jetzt sei aber noch niemand in Sicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)