13. Januar 2014
Was ist wichtiger: Der Schutz der eigenen Daten oder die Möglichkeit, neue Medikamente zu entwickeln?
Darüber wird gerade in Großbritannien diskutiert. Die Regierung hat im Namen der gesetzlichen Krankenversicherung eine Informationskampagne gestartet. Alle Versicherten können in diesen Tagen entscheiden, ob ihre medizinischen Daten gespeichert werden dürfen. Die sollen dann Wissenschaftlern zugänglich gemacht werden.
Mehrere Gesundheitsorganisationen haben die Briten aufgefordert, ihre Daten zur Verfügung zu stellen. Sie sagen zwar, dass die Gefahr besteht, dass die Daten gehackt und an Unternehmen verkauft werden. Dieses Risiko sei allerdings gering. Und der Nutzen sei viel größer: Mit den Daten könnten Wissenschaftler Krankheiten besser auswerten und neue Medikamente entwickeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)