13. Januar 2014

Dünne Jungen sind depressiver als dicke

Dünn sein kann mehr auf das Selbstbewusstsein schlagen als dick sein.

Zu diesem Ergebnis kommen Psychologen der Harvard Universität und des Massachusetts Krankenhauses. Sie haben mehr als 2.000 Jungen um die 16 viele Jahre begleitet und regelmäßig befragt. Dabei stellten sie fest: Jungen, die sich selbst als sehr untergewichtig einschätzten, waren später depressiver als die, die sich zu dick fühlten.

Die Forscher meinen, dass selbst wahrgenommenes Untergewicht bei Jungen noch viel zu wenig als Problem anerkannt wird. Normalerweise schaue man eher, wie sich Übergewicht auf die Psyche auswirke.

Den Wissenschaftlern zufolge ist es für Jungen ein großes Problem, sich untergewichtig zu fühlen, weil das Idealbild des Mannes in unserer Gesellschaft vor allem eins enthält: Muskeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)