14. Januar 2014
Im Rückspiegel werden heute Zeige- und Mittelfinger nach oben gehalten - zum "V" für "Victory".
Denn vor genau 73 Jahren, also am 14. Januar 1941, sorgte die Rede eines belgischen Politikers dafür, dass sich das Zeichen international immer mehr verbreitete.
Victor de Laveleye erfuhr im britischen Exil davon, dass in seiner Heimat viele die Buchstaben R.A.F. an Häuserwände und auf Straßen malten - um die britische Royal Air Force und deren belgische Piloten zu unterstützen. Aus Sicht des Politikers war es zu aufwendig und zu gefährlich, gleich drei Buchstaben zu zeichnen. In einer Radioansprache warb er deshalb für ein einfaches "V" als Zeichen des Widerstands.
Das Victory-Zeichen ist zwar schon länger bekannt. Aber im Zweiten Weltkrieg hatte es seinen Durchbruch - auch weil Großbritanniens Premierminister Winston Churchill es übernahm und in jede Kamera hielt.
Das "V" steht übrigens auch das französische Wort "Victoire" (= Sieg) und das niederländische Wort "Vrijheid" (= Freiheit).
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)