14. Januar 2014
"Die Hochschulen sind zum Spielball der Politik geworden."
Das meint George Turner, früher Wissenschaftssenator in Berlin.
In einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" schreibt er: Sobald ein Bundesland eine neue Landesregierung hat, werden die Hochschulgesetzte dort geändert. Turner meint, dass das ganze Hin und Her vor allem deswegen üblich ist, weil es keinen Konsens darüber gibt, was Universitäten sind, was sie sein können und inwieweit der Staat das gewährleisten muss.
Turner zufolge ist nicht abzusehen, dass sich daran bald etwas ändert. Er meint, das sei kein ermutigendes Zeichen für die Wissenschaft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)