14. Januar 2014
Kinderkleidung ist oft mit gefährlichen Chemikalien belastet.
Zu diesem Ergebnis kommt die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Sie hat 82 Kleidungsstücke für Kinder getestet. Überall fand sie Weichmacher und sogenannte PFC. Das sind Stoffe, die Kleidung resistent machen sollen gegen Schmutz und Wasser. Allerdings können sie sich im menschlichen Körper ablagern und Krankheiten auslösen.
Greenpeace zufolge sind dabei teure Klamotten genauso betroffen wie billige. Der Preis sei also keine Garantie dafür, dass die Kleidung ohne Schadstoffe hergestellt werde.
Die Umweltschützer fordern, dass es für Kleidung ähnliche Regeln gibt wie für Spielzeug. Da sind Weichmacher per Gesetz verboten. Einige Kleidungshersteller haben sich schon selbst verpflichtet, keine gefährlichen Chemikalien mehr zu benutzen. Das wird laut Greenpeace aber noch nicht konsequent genug umgesetzt.
Wer sichergehen will, dass die Kleidung schadstoff-frei ist, kann sich laut Greenpeace nur auf die Textilsigel von IVN und GOTS verlassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)