14. Januar 2014
Ein Drittel der Erde besteht aus Landmassen, zwei Drittel bestehen aus Ozeanen.
Die Theorie besagt, dass der ganze Planet früher an der Oberfläche nur aus Wasser bestand und dass sich dann langsam Gestein nach oben gedrückt hat und Festland gebildet hat.
Deutsche Wissenschaftler haben jetzt Beweise dafür gefunden, dass die Erde schon viel früher Festland hatte als bisher vermutet. Sie untersuchten Gestein, das nur aus Elementen bestand, die vor genau 2,7 Milliarden Jahren im Meer waren. Und dabei fanden die Forscher zwei Elemente, die von Landmassen ins Meer gekommen sein müssen (Hafnium & Neodym) - und zwar durch Verwitterung und Erosion. Die Wissenschaftler schließen daraus: Vor 2,7 Milliarden Jahren muss es auf der Erde also schon Festland gegeben haben.
Über die Ergebnisse berichten die Forscher im Fachmagazin "Geology".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)