14. Januar 2014
Weil ihm in seiner Heimat möglicherweise die Todesstrafe droht, hat ein junger Atheist aus Afghanistan Asyl bekommen - und zwar in Großbritannien.
Nach einem BBC-Bericht wurde der heute 22-Jährige als Muslim erzogen, glaubt aber nicht daran, dass es einen Gott gibt. Wegen dieser Haltung gab es Streit in seiner Familie. Deswegen floh er im Jahr 2007 nach Großbritannien, wo er jetzt bleiben darf.
Seine Anwältin wertet die Entscheidung des britischen Innenministeriums als wichtige Anerkennung. Das zeige, dass es eine bewusste und ernsthafte philosophische Haltung ist, wenn man keine religiöse Überzeugung hat.
Eine britische Humanistenvereinigung fordert in dem Zusammenhang mehr Engagement für Atheisten. Westliche Regierungen schauten eher darauf, dass die Rechte von Christen im Ausland eingehalten werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)