15. Januar 2014

Niederländische Forscher testen World Wide Web für Roboter

Ein Roboter ist meistens auf eine Aufgabe spezialisiert - alles andere muss man mühsam dazuprogrammieren.

Es sei denn, man hat ein kollektives Robotergehirn für viele Maschinen - das müsste nur einmal etwas lernen, dann können es alle. Ein solches Gehirn haben Forscher der niederländischen Uni Eindhoven entwickelt und RoboEarth genannt. Sie beschreiben es als eine Art World Wide Web für Roboter. Ein Netzwerk, über das Maschinen Informationen teilen und voneinander lernen können. Weiterer Vorteil: Ein einzelner Roboter muss nicht immer alle Daten auf seiner Festplatte speichern, das spart Platz und Energie.

Ein erster Testlauf von RoboEarth ist für diese Woche angesetzt. Vier Roboter sollen in einer Krankenhauskulisse Getränke verteilen. Einer der vier stellt eine Karte der Räume zur Verfügung. Kritiker warnen aber schon: Ein gemeinsames Gehirn heißt auch: eine große gemeinsame Fehlerquelle.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)