15. Januar 2014
Die UNO warnt in Nigeria vor einem Rückschlag im Kampf gegen Aids.
Anlass ist ein neues Gesetz in dem westafrikanischen Land, das Nigerias Präsident vorgestern unterschrieben hat. Es sieht Gefängnisstrafen von bis zu 14 Jahren für Menschen vor, die in Schwulen-Clubs oder -Organisationen aktiv sind oder die öffentlich zeigen, dass sie in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben.
Die UNO befürchtet, dass Schwule und Lesben in Nigeria jetzt diskriminiert und medizinisch nicht gut genug versorgt werden. Sie rief die Regierung auf, das Gesetz zu überdenken.
In Nigeria sind etwa 3,4 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Menschenrechtsorganisationen zufolge werden Homosexuelle in vielen Ländern Afrikas verfolgt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)