15. Januar 2014
Er sollte 10.000 Dollar weniger Jahresgehalt bekommen, einfach, weil er Inder war.
Und für Inder sei das ja gutes Geld. So oder so ähnlich soll ein Manager des US-Software-Riesen Oracle argumentiert haben, als er die Forderung nach einem angemessenen Gehalt für einen indischen Mitarbeiter ablehnte.
Diese Haltung führt jetzt zu einem Gerichtsverfahren. Das berichtet die Website "IT World". Denn: Ein Mitarbeiter, der ein normales US-Gehalt für die Einstellung des Inders gefordert hatte, war deswegen erst verwarnt und kurze Zeit später entlassen worden. Er hat daraufhin Oracle wegen Diskriminierung verklagt. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass es bei Oracle üblich ist, indische Mitarbeiter in den USA schlechter zu bezahlen, als ihre weißen Kollegen. Oracle will sich bislang zu den Vorwürfen nicht äußern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)