15. Januar 2014
Weite Teile Europas müssen sich auf schwerere und länger anhaltende Dürren einstellen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Wissenschaftlern der Uni Kassel. Im Fachmagazin "Hydrology and Earth System Sciences" schreiben sie, vor allem in Südeuropa werde Wasser im Laufe des 21. Jahrhunderts immer knapper. Aber auch in weiten Teilen Deutschlands. Wenn es um die Wasserverfügbarkeit ginge, liege der Fokus meist auf den Folgen des Klimawandels. Dabei seien auch andere Faktoren mitentscheidend: das Bevölkerungswachstum etwa oder wie viele Wasser verbraucht werde. Deswegen flossen diese Daten mit in die Analyse ein.
Die Forscher fordern: Wir müssen uns auf die Wasserknappheit einstellen und Anpassungsstrategien entwickeln. Denn die Folgen seien weitreichend - etwa für die Landwirtschaft oder Kraftwerke, die mit Flusswasser gekühlt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)