15. Januar 2014
765 Millionen US-Dollar sind nicht genug.
Diese Befürchtung hat eine US-Bundesrichterin. Hintergrund ist ein jahrelanger Streit zwischen der nordamerikanischen National Football League (NFL) und rund 20.000 ehemaligen Profis. Die hatten sich auf die Zahlung der Millionen-Summe verständigt. Das Geld sollten die Footballer als Entschädigung bekommen und, um medizinische Behandlungen bezahlen zu können. Viele von ihnen leiden an den Folgen der ständigen Kopfstöße während ihrer aktiven Zeit. Sie führen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Demenz darauf zurück. Rund 4.500 von ihnen hatten die NFL verklagt und ihr vorgeworfen, sie halte absichtlich Beweise für Langzeitschäden am Hirn durch die ständigen Kopfstöße zurück.
Eine Richterin hat die Anerkennung der finanziellen Einigung jetzt vorläufig abgelehnt. Sie macht sich Sorgen, dass das Geld nicht reichen könnte, um alle betroffenen Spieler und ihre Familien zu versorgen. Sie verlangt von beiden Seiten, genauer aufzuschlüsseln, wie das Geld verteilt werden soll.
Weitere Informationen gibt es auf ESPN.
Noch mehr Hintergründe zu dem jahrelangen Streit erfahrt Ihr in der Dokumentation "League of Denial".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)