15. Januar 2014
Wenn trotz Namenspflicht "Fleischklops" oder "Kungfu-Master" durch China reisen, dann hat da mit den personalisierten Bahntickets etwas nicht geklappt.
Das sieht wohl auch die chinesische Staatsbahn so und schafft die Namen auf ihren Fahrkarten jetzt wieder ab. Eigentlich sollte durch die eindeutige Identifizierung der Passagiere der Schwarzmarkthandel mit Tickets eingedämmt werden. Die Pflicht, beim Fahrkartenkauf einen Namen anzugeben, wurde aber wohl zu oft umgangen, indem Phantasienamen eingetragen wurden. Laut dem Sender "CCTV" soll jetzt ein anderes Verkaufssystem eingeführt werden, das die Identität des Bahnkunden beim Einwohnermeldeamt überprüft.
Nach offiziellen Schätzung werden in China allein zum chinesischen Neujahrsfest rund 3,6 Milliarden Reisen unternommen. Fahrten mit dem Auto zählen dabei genauso wie Flugzeug, Bahn, Bus oder Motorrad.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)