15. Januar 2014
Der Fall wird jetzt Sache des höchsten französischen Gerichts.
Google streitet sich seit Monaten mit den französischen Behörden wegen seiner Datenschutzbestimmungen. Der Konzern hatte rund 60 Regelungen seiner Dienste in einer zusammengefasst. Darin lässt sich Google das Recht einräumen, die Daten, die der Nutzer bei allen diesen Diensten hinterlässt, auszuwerten, ohne genauer darüber aufzuklären. Deswegen hatte Frankreich Google zur Höchststrafe von 150.000 Euro verdonnert. Außerdem muss der Konzern eine Stellungnahme zu dem Thema auf seiner Homepage veröffentlichen. Das will Google aber nicht und hat Beschwerde beim höchsten Gericht eingelegt.
Das Problem beschäftigt übrigens auch die Datenschutzbehörden anderer EU-Mitgliedsländer. In Spanien droht Google sogar eine noch höhere Strafe: 900.000 Euro.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)