16. Januar 2014
Der Smog in chinesischen Großstädten erreicht regelmäßig Höchstwerte.
In Peking sind heute Feinstaubkonzentrationen gemessen worden, die bis zu 26 Mal über dem Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation liegen. So hoch waren sie seit etwa einem Jahr nicht. Die Sicht ist laut den Behörden auf wenige hundert Meter beschränkt. Die Stadtbewohner haben häufig mit schlechter Luftqualität zu kämpfen, insbesondere im Winter, wenn die Kohleöfen Abgaspartikel in die Luft schleudern und sich das Wetter länger nicht ändert.
Es geht aber immer noch schlimmer: Im Oktober hatte die Stadt Harbin im Nordosten Chinas die Grenzwerte um das 50-fache überstiegen. Wegen des Smogs wurden dort Schulen, Flughäfen und Autobahnen geschlossen. Für den Flughafen in Peking brauchen Piloten inzwischen eine spezielle Smog-Ausbildung, um sicher landen zu können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)