16. Januar 2014
Braucht man eine Psychose, um ein guter Komiker zu sein?
Das wohl nicht, aber ein paar psychotische Eigenschaften könnten hilfreich sein. Psychologen der Uni Oxford haben gut 500 Comedians untersucht - und herausgefunden, dass sie eher impulsiv und antisozial sind und Intimität vermeiden. Im "British Journal of Psychiatry" schreiben die Wissenschaftler, die kreativen Faktoren für Humor seien denjenigen bemerkenswert ähnlich, die bei Schizophrenie und bipolaren Störungen eine Rolle spielten. In nicht-krankhafter Ausprägung könnten diese Tendenzen dabei helfen, ungewöhnlich zu denken.
Als Vergleichsgruppen testeten die Wissenschaftler neben den Komikern noch gut 300 Schauspieler und rund 800 Personen, die keinen kreativen Job hatten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)