17. Januar 2014
Wissenschaftler glauben schon länger, dass die Proteine in unserem Körper nach verschiedenen Mustern vibrieren - so wie die Saiten einer Geige oder die Pfeifen einer Orgel.
Diese Mini-Bewegungen sorgen dafür, dass sich die Proteine mit anderen verbinden können. Dieser Prozess ist für viele Vorgänge im Körper wichtig, zum Beispiel für die Zell-Reparatur oder für die Aufnahme von Sauerstoff.
Jetzt ist es US-Forschern gelungen, die Schwingungen eines Proteins zu beobachten. (Das Protein heißt Lysozym und ist wichtig für unser Immunsystem, weil es Bakterien abwehrt.) Die neue Bild-Technologie soll einfach und günstig sein. Die Wissenschaftler sagen, damit könne man künftig besser verstehen, wie die Basis des Lebens funktioniert - oder eben nicht, wenn die Bewegungen der Proteine gestört werden.
Die Studie ist im Fachjournal "Nature Communications" erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)