17. Januar 2014
Washington D.C. in den USA ist so löchrig wie ein Schweizer Käse. Genau genommen sind es die Gasleitungen der Stadt.
Forscher haben ganze 2.400 Kilometer Straße abgesucht und dabei fast 6.000 Löcher entdeckt, aus denen Gas ausströmt.
Wie sie in einem Fachmagazin berichten, liegt das meistens an veralteten, noch gusseisernen Leitungen. Aus dem größten Loch entwichen täglich 40.000 Liter Gas - so viel verbrauchen eine Handvoll Privathaushalte zusammen.
Solche Gaslecks seien hochgerechnet gefährlich, teuer und umweltschädlich, sagen die Wissenschaftler:
In den gesamten USA sterben jährlich 17 Menschen bei Gasunfällen, der Wert von drei Milliarden Dollar verpufft einfach und der Treibhauseffekt wird extrem verstärkt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)