17. Januar 2014
In China ist wieder ein Mensch an dem Vogelgrippe-Virus H7N9 gestorben.
Seit Jahresbeginn sind in dem Land damit jetzt vier Menschen nach einer Infektion gestorben. China gilt als Land mit erhöhtem Vogelgrippe-Risiko. Es gehört zu den weltweit größten Herstellern von Geflügelfleisch. In ländlichen Regionen werden viele Hühner in der Nähe von Menschen gehalten.
Die Infektionswelle mit dem neuen H7N9-Virus hatte in China vor ungefähr einem Jahr begonnen. Im Sommer 2013 ging die Zahl der Fälle zurück, im Winter gab es aber wieder einen Anstieg. Offiziellen Angaben zufolge starben bis Oktober mindestens 45 Menschen an dem Virus.
Auch in Südkorea wird ein Ausbruch der Vogelgrippe befürchtet, dort allerdings mit dem älteren Virus H5N1. Die Behörden des Landes haben vorsorglich mehr als 20.000 Enten keulen lassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)