17. Januar 2014

Start-up aus Hamburg will neue Flüchtlingszelte nach Jordanien bringen

Von Zelten will Daniel Kerber nicht sprechen.

Eher noch von "shelter". Der Hamburger bietet zusammen mit seinen Kollegen neuartige Unterkünfte für Flüchtlinge an, die ein richtiges Heim werden sollen. Deshalb heißen sie auch "Domo", das bedeutet auf Esperanto "Zuhause". Die ersten 50 Zelte sollen bald im Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien aufgestellt werden. Dort leben 125.000 Menschen, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflohen sind. Das besondere an dem Zeltsystem ist laut den Erfindern, dass sie besonders stabil und langlebig sind. Außerdem können sie leicht umgebaut und zum Beispiel miteinander verbunden werden. So können die Zelthäuser auch an kulturelle Gewohnheiten angepasst werden und fast städteplanerisch eingesetzt werden. Denn die Macher gehen davon aus, dass die Menschen in den Lagern bis zu 15 Jahre lang wohnen.

Noch läuft eine Crowdfunding-Kampagne. Eine Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk ist aber schon vereinbart.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)