17. Januar 2014
Im Kampf gegen den Klimawandel gibt es viele Ideen, um den Kohlendioxid-Überschuss in der Atmosphäre zu reduzieren - zum Beispiel mit riesigen Gasspeichern unter dem Meeresboden.
Wissenschaftler aus Braunschweig haben eine andere, vielleicht einfachere Möglichkeit entdeckt. Sie schlagen Landwirten vor, einfach mal tiefer zu pflügen. Bis in die 70er Jahre sind viele Äcker in Nordwestdeutschland mit speziellen Tiefpflügen bearbeitet worden, um Nährstoffe, die sehr weit unten gespeichert waren, nach oben zu bringen, wo die Pflanzenwurzeln sie erreichen konnten.
Jetzt soll quasi das Umgekehrte geschehen: Mit dem Humus soll Kohlendioxid tief in die Erde gelangen - und damit weniger davon in der Atmosphäre verbleiben. Erste Testergebnisse belegen nach Angaben der Forscher, dass der Humus tief in der Erde nur sehr langsam abgebaut wird. Das würde bedeuteten, dass auch das CO2 sehr lange im Humus bliebe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)