17. Januar 2014
Das Internet bietet zwei Wochen Vorsprung.
Nämlich dann, wenn es darum geht, den Ausbruch einer Epidemie vorherzusagen. Dazu könnten sich Behörden nach Angaben chinesischer Forscher die Angewohnheit der Menschen zu nutze machen, Krankheitssymptome zu googlen. Wenn das Internet systematisch nach diesen Anfragen durchsucht werde, könne man zwei Wochen Zeit sparen.
Bevor heute der Ausbruch einer Epidemie festgestellt wird, müssen die Behörden erstmal die Meldungen von Ärzten sammeln - und die wiederum sind darauf angewiesen, dass kranke Patienten zu ihnen kommen. Das kann manchmal dauern, denn nicht jeder Kranke geht auch sofort zum Arzt.
Die chinesischen Wissenschaftler schlagen nun vor, das Internet-Alarm-System auszubauen und soziale Medien und weitere Suchmaschinen miteinzubeziehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)