18. Januar 2014
Wegen des milden Winters setzen viele Ski-Gebiete Kunstschnee ein - Naturschützer warnen vor den Folgen für die Umwelt.
Wie der Bund Naturschutz erklärte, wird im gesamten Alpenraum eine Fläche beschneit, die so groß ist wie der Bodensee. Dafür werde mehr Wasser benötigt, als die Stadt München im ganzen Jahr verbraucht. Auch der Stromverbrauch sehr sehr hoch.
Außerdem verändert der Einsatz von Kunstschnee nach Angaben der Naturschützer die Vegetation - unter anderem weil die Pisten stark planiert werden. Die Folge ist, dass im Sommer Wasser schneller den Berg herabläuft. Das erhöht die Gefahr von Erdrutschen und Hochwasser.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)