19. Januar 2014
Computer der Bundesregierung werden im Schnitt fünf Mal am Tag von Geheimdiensten aus dem Ausland angegriffen.
Der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, Michael Hange, spricht von Attacken mit hohem technischen Niveau. Sie könnten nur von Nachrichtendiensten kommen. Das Bundesamt ist die oberste Behörde für die IT-Sicherheit und auch für den Schutz von Telefonen und Computern der Bundesregierung zuständig.
Insgesamt gibt es laut BSI bis zu 3.000 Angriffe pro Tag. Viele davon werden wohl mit Rechnern in Deutschland gemacht, die mit Schadsoftware infiziert sind - oft, ohne dass die Besitzer davon wissen.
Hange nennt die Lage kritisch. Er bezeichnet die NSA-Affäre als Weckruf, für mehr Sicherheit zu sorgen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)