20. Januar 2014
Das Computer-System Windows XP hat seine besten Zeiten hinter sich.
Deshalb will Microsoft im April damit aufhören, Updates zu verschicken - zum Beispiel gegen Sicherheitslücken. Wer Windows XP dann noch auf dem Rechner hat, ist Schadsoftware noch schutzloser ausgeliefert als bisher. Das Problem hat aber nicht nur mancher Rechner zu Hause, sondern wohl auch fast jeder Geldautomat.
Experten schätzen, dass von den weltweit drei Millionen Geldautomaten nur fünf Prozent auf ein neues Betriebssystem umgestellt sind. Das Portal "Heise" zitiert ein Dokument, nach dem in Deutschland praktisch alle Automaten noch mit Windows XP laufen. Manche hätten mit Windows 2000 sogar ein noch älteres Betriebssystem.
Dem Bericht zufolge haben auch Geldautomaten einen USB-Anschluss, über den sich Schadsoftware aufspielen lässt. Um an diesen zu gelangen, müssten Diebe nur ein Loch in die Plastikverkleidung schlitzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)