20. Januar 2014
In unserer Rubrik "Rückspiegel" stellen wir uns an die Seite der mächtigsten Männer der Welt, der Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.
Heute, am 20. Januar, ist der Tag, an dem neue oder wiedergewählte Präsidenten der USA vereidigt werden. Das war nicht immer so, sondern geht zurück auf die Vereidigung des 32. Präsidenten Franklin D. Roosevelt, heute vor 76 Jahren.
Der Tag der Vereidigung war davor nicht festgelegt. Um ein festes Datum zu haben, wurde er während Roosevelts erster Amtszeit in die Verfassung geschrieben. Genau wie die Worte, die der US-Präsident zu sprechen hat.
Damals, im Jahr 1937 trat Roosevelt seine zweite Amtszeit an. Seitdem haben neun US-Präsidenten ihr Amt jeweils am 20. Januar übernommen. Anders war das nur, wenn ein Präsident nicht regulär durch eine Wahl ins Amt kam, sondern weil sein Vorgänger gestorben war oder zurück trat. Das war der Fall bei Roosevelts Nachfolger Harry Truman, bei Lyndon B. Johnson, der auf den ermordeten John F. Kennedy folgte, und bei Gerald Ford. Der übernahm das Amt von Richard Nixon, der wegen der Watergate-Affäre zurück getreten war.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)