20. Januar 2014

Studie zur Arbeitswelt: Risiken verlagern sich hin zu Arbeitnehmern

Jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland ist mittlerweile atypisch beschäftigt.

Das heißt, er arbeitet Teilzeit oder befristet, hat einen Mini-Job oder macht Leiharbeit. Vor zehn Jahren war es noch jeder fünfte Arbeiter, der so sein Geld verdient hat. Das hat das Institut zur Zukunft der Arbeit im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung herausgefunden. Weil die Arbeitslosigkeit zurückgegangen ist, gibt es gleichzeitig auch etwas mehr Arbeitnehmer mit unbefristeten Vollzeitstellen. Hier stieg der Anteil von 39 auf 41 Prozent. Dafür sorgten vor allem Arbeitsplätze in der Industrie und der Mangel an Fachkräften.

Insgesamt glauben die Autoren der Studie aber, dass die Arbeitswelt flexibler wird. Das gilt für Arbeitszeiten, die Arbeitsorganisation und den Lohn. Die Risiken verlagern sich weg von den Unternehmen, hin zu den Arbeitnehmern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)