20. Januar 2014
Die 85 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel Geld wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.
Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der britischen Hilfsorganisation Oxfam. Sie kritisiert, dass vor allem eine kleine Elite vom aktuellen Wirtschaftssystem profitiert, und dass diese Elite auch demokratische Regeln aushebelt, um zu bekommen, was sie will - und zum Beispiel keine Steuern zahlt.
Oxfam meint, dass die extreme Ungleichheit den Gesellschaften schadet - weil sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnet und das Aggressionen schürt.
Oxfam hat die Studie pünktlich zum Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt. Das startet übermorgen (22. Januar). Oxfam fordert von Politikern und Wirtschaftsführern, dass sie Ungleichheit stärker bekämpfen. Auch das Weltwirtschaftsforum selbst hatte letzte Woche schon eine Studie zum gleichen Problem veröffentlicht. Auch dort wird vor einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich gewarnt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)