21. Januar 2014
Im "Rückspiegel" setzen wir uns heute in ein Überschallflugzeug.
Oder besser gesagt in zwei: Heute vor 38 Jahren, am 21. Januar 1976, starteten zeitgleich zwei Maschinen vom Typ Concorde zu ihrem ersten Linienflug. Die eine hob in London ab, die andere in Paris.
Die Concorde schaffte die Strecke zwischen Europa und den USA in etwas mehr als drei Stunden - weniger als die Hälfte der normalen Flugzeit. In der Spitze erreichte sie eine Geschwindigkeit von mehr als 2000 Kilometern in der Stunde. Das entspricht der doppelten Schallgeschwindigkeit.
Die Entwicklung der Concorde war eine technologische Herausforderung. Seit 1962 arbeiteten britische und französische Unternehmen zusammen daran. Die immensen Kosten konnten nur durch staatliches Geld aufgebracht werden.
Die Überschallflugzeuge schafften es danach nie, wirtschaftlich erfolgreich zu fliegen: Für die meisten Passagiere waren sie zu teuer und zu laut. Insgesamt wurden nur 16 Maschinen der Concorde gebaut. Und im Regelbetrieb flogen sie nur zwischen Paris und New York und zwischen London und New York.
Im Jahr 2000 stürzte eine Concorde beim Start in Paris ab. Mehr als 100 Menschen kamen ums Leben. 2003 wurde der Betrieb der Concorde eingestellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)