21. Januar 2014
Wir in Industrieländern haben einen guten Teil unserer Produktion nach China ausgelagert.
Gleichzeitig haben wir damit auch die Umweltverschmutzung verlagert, zum Beispiel den Qualm, der aus den Fabriken kommt. Forscher der kalifornischen Irvine-Universität haben errechnet, dass bis zu 36 Prozent der Schadstoffe, die in China in die Luft gepustet werden, durch die Produktion von Exportwaren entstehen.
Aber: Die Schadstoffe bleiben nicht einfach in China. Die Studie belegt, dass zum Beispiel bis zu zehn Prozent der giftigen Schwefelverbindungen über den Pazifik bis an die Westküste der USA geweht werden. Auch etwa 1,5 Prozent des entstandenen Ozons soll die USA erreichen. Die Verantwortung dafür liegt nach Ansicht der Forscher aber eben nicht alleine bei China, sondern auch bei den Industrieländern selbst.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)