21. Januar 2014
Die Weltwirtschaft lief noch nicht wieder richtig rund im vergangenen Jahr - aber Geld für einen Urlaub im Ausland hatten offenbar trotzdem viele Leute.
Die Welttourismus-Organisation hat neue Zahlen vorgelegt. Von 2012 auf 2013 stieg die Zahl der Auslandstouristen weltweit um fünf Prozent. 2013 reisten eine Milliarde Menschen. Die Tourismus-Organisation geht davon aus, dass die Zahl dieses Jahr noch weiter steigt.
Mehr als die Hälfte der 2013 gezählten Touristen reiste nach Europa. Den größten Zuwachs gab es in Südostasien. Für den Bericht wurde auch untersucht, in welchem Land die Menschen insgesamt am meisten für Urlaub ausgeben: es sind die Chinesen. In den ersten neun Monaten des letzten Jahres zahlten sie etwa 75 Milliarden Euro fürs Reisen - und damit fast 30 Prozent mehr als im Jahr davor.
Als Tourist wurde jeder gezählt, der mindestens eine Nacht in einem anderen Land verbracht hat.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)