21. Januar 2014

Küstliche Befruchtung verdoppelt das Risiko von Fehlgeburten oder Frühgeburten

Bei einer künstlichen Befruchtung kann viel schief gehen und es braucht meistens einige Versuche, bis sich befruchtete Eizellen einnisten und die Embryos wachsen.

Doch auch danach gibt es offenbar häufiger Komplikationen. Eine groß angelegte Studie aus Australien kommt zu dem Ergebnis, dass Babys, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, doppelt so oft zu früh, unterentwickelt oder sogar tot auf die Welt kommen.

Die Wissenschaftler von der Universität Adelaide haben sich die Daten von 300.000 Geburten angesehen. Auf künstliche Befruchtung gingen davon mehr als 4000 zurück. Die Forscher finden ihre Ergebnisse alarmierend. Sie wollen sich jetzt auch die neuesten Geburtsstatistiken vornehmen, um zu sehen, ob sich die Risikoen bei künstlicher Befruchtung verändert haben.

Die Studie ist veröffentlicht [in der Fachzeitschrift "PLOS ONE"http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0080398].

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)