21. Januar 2014
Stellt euch vor, die Regierung stellt in jedem Schlafzimmer eine Videokamera auf und speichert die Aufnahmen.
Und dann behauptet sie, die Privatsphäre werde nicht verletzt, weil das Material nur bei Verdacht angeschaut wird. Mit diesem Gedankenspiel beschreibt "Human Rights Watch", wie sie das Verhalten der US-Regierung sieht.
Die Menschenrechts-Organisation hat heute ihren Jahresbericht vorgestellt und kritisiert darin die US-Regierung und den Geheimdienst NSA. "Human Rights Watch" fordert, dass die USA sofort aufhört, Telefon- und Internetdaten massenhaft zu speichern. Autoritäre Staaten könnten sich die USA zum Vorbild nehmen und eigene Spähprogramme entwickeln.
Die Reformpläne von US-Präsident Barack Obama seien schwammig und ändern nichts daran, dass weiter abgehört wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)