21. Januar 2014
Mein Kind soll aufs Gymnasium.
Viele Eltern befürchten, dass ihr Kind schlechtere Chancen hat, wenn es auf die Realschule geht. Für Schüler, die von der Begabung her an der Grenze zwischen Realschule und Gymnasium liegen, hat diese Entscheidung aber unter Umständen gar nicht so weitreichende Folgen, wie es vielleicht scheint.
Forscher des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit haben die Geburtsjahrgänge 1961 bis 1976 untersucht. Dabei kam heraus, dass es bei den Schülern, die zwischen Gymnasium und Realschule stehen, langfristig keine Unterschiede gab, was ihren durchschnittlich erreichten Bildungsabschluss, ihre Jobs oder ihr Einkommen betraf.
Die Wissenschaftler erklären das mit der Durchlässigkeit unseres Bildungssystems: Schüler, die am Anfang auf die Realschule gehen, können später noch aufs Gymnasium wechseln. Fraglich ist, ob das heute genau so einfach ist wie in den 70ern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)